Liedteksten

 

Wir winden dir den Jungfernkranz Ich hatt einen Kameraden, einen bessern findst du nicht
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen Es schaun aufs Hakenkreuz
Stille Nacht, heilige Nacht Der du von dem Himmel bist
Ach ich habe sie verloren Dopo tante e tante pene
Das Wandern ist des Müllers Lust Ich hört ein Bächlein rauschen
Ich bin ja heut' so glücklich Im weißen Rössl' am Wolfgangsee
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten Allons enfants de la patrie
Was vermeid ich denn die Wege Üb immer Treu und Redlichkeit
Heut' Nacht hab ich geträumt von dir  Du sollst nit gehen mit kein ander Mädel
Ja, die Liebe hat bunte Flügel Dank sei dir, Herr 
Niemand liebt dich so wie ich Süßer Freund, du blickest mich verwundert an
op de melodie van: Ich bin die fesche Lola Auf in den Kampf, Torero 
Kommt all ihr Seraphim Halleluja, Stärk und Macht
Sei stille dem Herrn Der Tod und das Mädchen
Bist du bei mir Es war, als hätt' der Himmel die Erde still geküsst
Glücklich ist nur der, der da liebt Freude, schöner Götterfunken

Schlage doch, gewünschte Stunde

In einer kleinen Konditorei

O je, o je wie rührt mir das

Morgen muss ich fort von hier 

Heute nacht oder nie

 


Wir winden dir den Jungfernkranz. Volkslied, gebruikt in de opera Der Freischütz. Componist: Carl Maria von Weber (1786 - 1826). Tekstdichter: Johann Friedrich Kind.

Wir winden dir den Jungfernkranz
Mit veilchenblauer Seide;
Wir führen dich zu Spiel und Tanz,
Zu Glück und Liebesfreude!
Schöner grüner Jungfernkranz!
Veilchenblaue Seide! (2x)

Lavendel, Myrt' und Thymian,
Das wächst in meinem Garten;
Wie lang bleibt doch der Freiersmann?
Ich kann es kaum erwarten.
Schöner grüner Jungfernkranz, etc.

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen. Kerstliedje.

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild
Als spräch er: Wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild!

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz;
O fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

 

Stille Nacht, heilige Nacht. Kerstliedje.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lokkigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh!

 

Ach ich habe sie verloren. Aria uit de opera Orpheus und Eurydike. Componist: Christoph Willibald von Gluck (1714 - 1787). Tekstdichter: Raniero de Calzabigi (1714- 1795).

Ach, ich habe sie verloren,
All mein Glück ist nun dahin.
O, wäre ich nie geboren!
Eurydike! Eurydike!
Erwache, gib Antwort,
Dein Gemahl, er ruft nach dir!

Ach ich habe sie verloren, etc.
Ach weh mir Armen,
Ohne Hoffen, ohn' Erbarmen,
Nicht bei Menschen noch bei Gott!
Ach, ich habe sie verloren, etc.

 

Das Wandern ist des Müllers Lust. Volkslied.

Das Wandern ist des Müllers Lust,
Das Wandern.
Das muss ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
Das Wandern.

Vom Wasser haben wir's gelernt,
Vom Wasser
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
Ist stets auf Wanderschaft bedacht,
Das Wasser

 

Ich bin ja heut' so glücklich. Liedje uit de film Die privatsekretärin. Componist: Paul Abraham (1892-1960). Tekst: Robert Gilbert.

Hat die ganze Welt Geburtstag heut'? Sie war noch nie so schön!
Weil ich lache, lachen alle Leut'! Was ist denn bloß gescheh'n?
Alle Sorgen sind auf einmal futsch, als ob es so sein müsst'!
Und mir ist, als ob mit einem Rutsch mein Herz im Himmel ist!
Ich bin ja heut' so glücklich! So glücklich! So glücklich!
Ich fühl' mich augenblicklich so glücklich wie noch nie!
Ich könnt'vor Glück zerspringen! Zerspringen! Zerspringen!
Und möchte ewig singen die eine Melodie:
Tral-lal-la-la! Tral-lal-lal-la! Kinder, ich bin ja so froh!
Tral-lal-lal-la! Tral-lal-lal-la! Wär'es doch nur immer so!
Ich bin ja heut' so glücklich, etc.

Schaut der Himmel noch so trübe drein, mein Herz bleibt nett und froh!
Sollte das vielleicht die Liebe sein? Ich wüßte nicht wieso.
Oder liegt es nur am Alkohol? Der Wein ist heut' so gut!
Oder ist mir ohne Grund so wohl und wunderbar zumut'?
Ich bin ja heut' sol glücklich, etc.

 

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Volksliedje, Componist: Friedrich Silcher (1789-1860). Tekstdichter: Heinrich Heine (1797-1856).

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
daß ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl, und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein,
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr gold'nes Geschmeide blitzet,
Die kämmt ihr gold'nes Haar;
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei,
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh,
Er sieht nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.

 

Was vermeid ich denn die Wege. Der Wegweiser, uit de liederencyclus Winterreise. Componist: Franz Schubert (1797-1828). Tekstdichter: Wilhelm Müller (1794-1827)

Was vermeid ich denn die Wege
Wo die andern Wandrer gehn,
Suche mir versteckte Stege
Durch verschneite Felsenhöhn?
Habe ja doch nichts begangen,
Daß ich Menschen sollte scheu'n,
Welch ein törichtes Verlangen
Treibt mich in die Wüstenei'n?
Weiser stehen auf den Wegen,
Weisen auf die Städte zu,
Und ich wandre sonder Maßen
Ohne Ruh, und suche Ruh.
Einen Weiser sehe ich stehen,
Unverrückt vor meinem Blick,
Eine Straße muß ich gehen,
Die noch keiner ging zurück.

 

Heut' Nacht hab ich geträumt von dir. Liedje uit Operette Veilchen vom Montmartre. Componist: Emmerich Kaiman (1882-1953).Tekst: Alfred Grünwald.

Reizende Frau, im Wachen und Träumen
Mit glühenden Reimen besing' ich dein Bild!
Süsseste Frau, in flammenden Bildern
Vermag ich zu schildern, was ganz mich erfüllt:
Ich war verliebt sofort, als ich dich nur gesehen,
Und was nun ausserdem geschah, ach, war' es nie geschehen:
Heut' nacht hab' ich geträumt von dir, du heissgeliebte Frau!
Du warst im Traum so lieb zu mir, du heissgeliebte Frau!
Ich sah' dein Bild ganz unverhüllt, so wie ich nie dich sah,
Küsse mich! So flehte ich, und du, du sagstest... Ja!
Unter blühenden Bäumen möcht ich immer so träumen,
Längst noch, als ich erwacht, sah ich dein Bild von heute nacht!
Und was ich nachts geträumt von dir, ich kann's verraten kaum!
Warum war's nur ein Traum! Warum war's nur ein Traum?

Wenn du mir auch mit zärtlichem Bangen,
trotz heissem Verlangen dein Händchen entziehst,
sagst du auch nein, und willst mich nicht hören,
willst nichts mir gewähren, auch wenn du entfliehst:
Du kommst ja doch als süsses Traumbild abends wieder,
Am nächsten Tag sink' ich berauscht zu deinen Füssen nieder:
Heut' nacht hab' ich geträumt von dir etc.

 

Ja, die Liebe hat bunte Flügel. Aria uit opera Carmen. Componist: Georges Bizet (1838-1875). Tekstdichters: H. Meilhac, Ludovic Halevy.

Ja, die Liebe hat bunte Flügel,
Solch einen Vogel zähmt man schwer;
Haltet fest sie mit Band und Zügel,
Wenn sie nicht will, kommt sie nicht her.
Ob ihr bittet, ob ihr befehlet
Und ob ihr sprecht und ob ihr schweigt,
Nach Laune sie den erwählet
Und heftig liebt der stumm sich zeigt.
Ja, die Liebe, etc.

Die Liebe von Zigeunern stammet,
Fragt nach Rechten nicht, Gesetz und Macht.
Liebst du mich nicht, bin ich entflammet,
Und wenn ich lieb', nimm dich in Acht!

 

Niemand liebt dich so wie ich. Duet uit Operette Paganini. Componist: Franz Lehär (1870-1948). Tekst: P. Knepler.

Sag' mir, wie viel süße rote Lippen hast Du schon geküßt?
Ich sag' es nicht, wenn ich's auch wüßt!
Hast Du aller schönen Frauen Gunst, die Du begehrt, erreicht?
Ich sage nur, man hat's nicht leicht!
Liebster, wenn Du auch ein Sünder bist,
Will ich nicht dran denken, öffne meine Arme weit zu neuer Seligkeit!
Du nur sollst in meinem Garten als die einz'ge Rose blühn.
Dann sei Dir gnädig auch verziehn!
Niemand liebt Dich so wie ich,
Bin auf der Welt ja nur für Dich,
Diese Augen, diese Lippen, sie sind Dein,
Mein ganzes Glück bist Du allein!
Alle Himmel öffnen sich
Mein Herz ist Dein, ich liebe Dich!
All mein Leben, all mein Lieben, nimm es hin,
Bin Sklavin Dir und Köningin!

Sag' mir, wenn Du hübsche Frauen siehst, was setzt Dich gleich in Glut?
Das liegt beim Mann schon so im Blut!
Weich doch jeder Schönen aus, wenn sie das Köpfchen nach Dir dreht!

Dann ist es leider schon zu spät!
Einer, der ein Wesen wahrhaft liebt,

Hält ihr auch die Treue, opfert nicht ein fühlend Herz für nichtig losen Scherz!
Glaub' mir, sehn die Männer schöne Frauen, dann werden sie gleich schwach!
Dann schau den schönen Frauen nicht nach!
Niemand liebt Dich so wie ich, etc.

op de melodie van: Ich bin die fesche Lola. Componist: Friedrich Holländer (1S96-1976). Tekst: Robert Liebmann.

Lola, Lola, das ist Rasse für sich.
Alle fliegen auf mich. Keine wirkt so wie ich!
Lola, Lola! Das ist schon ein Programm,
Jeder Freier steht stramm, und wird sanft wie ein Lamm.
Ich bin die fesche Lola, der Liebling der Saison.
Ich hab ein Pianola zu Haus' in mein' Salon.
Doch will mich wer begleiten hier unten aus dem Saal,
Den hau'ich in die Seiten und tret' ihm auf's Pedal.



Kommt all ihr Seraphim.
Aria uit oratoriurn Samson. Componist Georg Friedrich Händel (16S5-1759). Tekstdichter: Hamilton, naar John Milton.

Laßt all die Seraphim
In glühendem Spektakel
Die lauten, himmelwärts erhobenen
Engelstrompeten blasen.

Sei stille dem Herrn. Aria uit oratorium Elias. Componist: Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847). Tekstdichter: Julius Schubring, naar het O.T.

Sei stille dem Herrn und warte auf ihn,
Der wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Befiehl ihm deine Wege und hoffe auf ihn.
Steh ab vom Zorn und laß den Grimm.
Sei stille dem Herrn, etc.

Bist du bei mir. Aria uit Clavier Büchlein van Anna Magdalena Bach. Componist: Johann Sebastian Bach (1685-1750).

Bist du bei mir, geh' ich mit Freuden
Zum Sterben und zu meiner Ruh'.
Ach, wie vergnügt wär' so mein Ende,
Es drückten deine lieben Hände
Mir die getreuen Augen zu!

Glücklich ist nur der, der da liebt. 'Freudvoll und leidvoll'. Componist: Ludwig van Beethoven. Tekstdichter: Johann Wolfgang Goethe.

Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein;
Langen
Und bangen
In schwebender Pein;
Himmelhoch jauchzend
Zum Tode betrübt;
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.

Schlage doch, gewünschte Stunde. Aria uit cantate. Componist: Melchior Hoffmann (1685-1715).

Schlage doch, gewünschte Stunde,
Brich doch an, du schöner Tag.
Kommt, ihr Engel, auf mich zu,
Öffnet mir die Himmelsauen,
In vergnügter Seelen Ruh'.
Ich begehr von Herzens Grunde
Nur den letzten Seigerschlag.

 

In einer kleinen Konditorei. Lied uit gelijknamige operette. Componist: Fred Raymond (1900-1954). Tekst: Ernst Neubach.

Vor einem Jahr, die Nacht war sternenhell und lau,
Du wirst dich ganz gewiß erinnern, schöne Frau,
Am Boulevard des Italiens. Schon lag im Schlummer Paris,
Sein Wolken versteck der Mond g'rad verließ.

Wir gingen beide träumend uns'res Weges fort,
Und von uns beiden sprach keiner ein Wort,
Nur einen Traum träumten wir. Du sahst erstaunt auf zu mir,
Als eine Turmuhr plötzlich schlug vier.

In einer kleinen Konditorei, da saßen wir zwei bei Kuchen und Tee.
Du sprachst kein Wort, kein einziges Wort und wußtest sofort, daß ich dich versteh',
Und das elektrische Klavier, das klimpert leise eine Weise von Liebesleid und Weh!
Und in der kleinen Konditorei, da saßen wir zwei bei Kuchen und Tee!

Wenn unser Herz für ein geliebtes Wesen schlägt,
Wenn man ein liebes Bild in seinem Herzen trägt,
Dann meidet meist man all den Lärm, den lauten Trubel, das Licht,
Die jubelnde Welt, die liebt man dann nicht.

Und ist das Herz vor lauter Liebessehnsucht krank,
Sucht es irn Dunkeln sich still eine Bank,
Denn in der Dämmerung Schein sitzt man hübsch einsam zu zwei'n,
In einem Eckchen glücklich allein.
In einer kleinen Konditorei, etc.

 

Ich hatt einen Kameraden, einen bessern findst du nicht. Volkslied.

Ich hatt einen Kameraden,
Einen bessern findst du nit.
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
Im gleichen Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen:
Gilt sie mir gilt sie dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt vor meinen Füßen,
Als wärs ein Stück von mir.

Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad:
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du irn ewgen Leben
Mein guter Kamerad!

 

Es schaun aufs Hakenkreuz. Nazi hymne. Muziek: uit de opera 'Joseph' van Etienne Nicolas Mehul (1763-1817). Tekst: Horst Wessel (1907-1930).

Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen
S.A. marschiert mit ruhig festem Schritt.
Kam'raden die Rotfront und Reaktion erschossen
Marschier'n irn Geist in unsern Reihen mit.

Die Strasse frei den braunen Batallionen
Die Strasse frei dem Sturmabteilungsmannn
Es schau'n auf's Hackenkreuz voll Hoffnung schon Millionen,
Der Tag für Freiheit und für Brot bricht an.

Zum letzten Mal wird nun Appell geblasen,
Zum Kampfe steh'n wir alle schon bereit.
Bald flattern Hitler-fahnen über allen Strassen,
Die Knechtschaft dauert nur mehr kurze Zeit.

 

Der du von dem Himmel bist. Wanderers Nachtlied. Componist: Franz Schubert (1797-1828). Tekstdichter: Johann Wolfgang Goethe (1749-1832).

Der du von dem Himmel bist.
Alles Leid und Schmerzen stillst,
Den, der doppelt elend ist,
Doppelt mit Entzückung füllst,
Ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süsser Friede,
Komm, ach komm in meine Brust!

Dopo tante e tante pene. Aria uit cantate. Componist: Benedetto Marcello (1686-1739).

Dopo tante e tante pene
D'úna cruda lontananza
Pure al fin a voi ritorno,
Vaghe luci del mio ben!

Sento già che più serene
Spiran l'aure in si bel giorno,
E ritorna la speranza
A brillar dentro il rnio sen!

Dopo tante e tante pene, etc.

Ich hört ein Bächlein rauschen. Lied uit cyclus Die schöne Müllerin. Componist: Franz Schubert (1797-1828). Tekstdichter: Wilhelm Müller (1794-1827).

Ich hört' ein Bächlein rauschen
Wohl aus dem Felsenquell,
Hinab zum Tale rauschen
So frisch und wunderhell.

Ich weiß nicht, wie mir wurde,
Nicht, wer den Rat mir gab,
Ich mußte auch hinunter
Mit meinem Wanderstab.

Hinunter und immer weiter
Und immer dem Bache nach,
Und immer frischer rauschte
Und immer heller der Bach.

Ist das denn meine Straße?
O Bächlein, sprich, wohin?
Du hast mit deinem Rauschen
Mir ganz berauscht den Sinn.

Was sag ich denn vorn Rauschen?
Das kann kein Rauschen sein:
Es singen wohl die Nixen
Tief unten ihren Reihn.

Laß singen, Gesell, laß rauschen
Und wandre fröhlich nach!
Es gehn ja Mühlenräder
In jedem klaren Bach.

 

Im weißen Rössl' am Wolfgangsee. Lied uit gelijknarnige operette. Componist: Ralph Benatzky (1884-1957). Tekst: Robert Gilbert (1899-1978).

Wenn das Barometer wieder Sommer macht
Und wenn der Urlaub lacht,
Dann bin ich froh! Dann zieh'n mich die Nagelschuh'von selber hin,
Dort, wo ich Starnrngast bin, wissen Sie, wo?

Im Weißen Rössl' am Wolfgangsee,
Dort steht das Glück vor der Tür
Und ruft dir zu: Guten Morgen,
Tritt ein und vergiß deine Sorgen!

Und mußt du dann einmal fort von hier,
Tut dir der Abschied so Weh;
Dein Herz, das hast du verloren
Im weißen Rössl' am See!

Ruft die schöne Wirtin mir'Willkommen'! zu,
Wird jeder Tag im Nu zum Feiertag!
Sie ist für mein Herz die allerbeste Kur,
Es ist kein Märchen nur, was ich dir sag':
Im weißen Rössl' am Wolfgangsee, etc.

Allons enfants de la patrie. Nationale Volkslied van Frankrijk. Componist en tekstdichter: Rouget de Lisle (1760-1836).

Allons enfants de la Patrie
Le jour de gloire est arrivé!
Contre nous de la tyrannie
L'étendard sanglant est levé.
Entendez-vous dans nos campagnes
Mugir ces féroces soldats?
Ils viennent jusque dans vos bras.
Egorger vos fils, vos compagnes!

Aux armes citoyens
Formez vos bataillons
Marchons, marchons
Qu'un sang impur
Abreuve nos sillons.

 

Üb immer Treu und Redlichkeit. Volksliedje. Naar melodie van Wolfgang Amadeus Mozart. Tekst: Ludwig Hölty.

Üb immer Treu und Redlichkeit
Bis an dein kühles Grab,
Und weiche keinen Fingerbreit von Gottes Wegen ab.

Dann wirst du, wie auf grünen Au'n,
Durchs Pilgerleben gehn;
Dann kannst du, sonder Furcht und Graun,
Dem Tod ins Auge sehn.

 

Du sollst nit gehen mit kein ander Mädel. Jiddisch volksliedje.

Du solst nit gejn tsu kejn andere mejdele
Du solst nor gejn mit mir.
Du solst nit gejn tsu dajn mame in stibele
Nor kumen solstu tsu mir.
Ich will dir singen fiel schejninke liderlech
Un wil mit dir tansn mit chejn,
Du schejner jingele mit blojen ejgele
Oj mechaje wil ich dir zajn.

Nederlandse vertaling:

Je mag niet naar andere rneisjes gaan
Je mag alleen maar met mij gaan.
Je mag niet naar je moeders kamer gaan
Maar je moet naar mij körnen.
Ik wil veel mooie liedjes voor je zingen
En wil met veel plezier met je dansen
Jij mooie jongen met je blauwe ogen
O, een vreugde wil ik voor je zijn.

Dank sei dir, Herr. Componist: Siegfried Ochs (1858-1929).

Dank sei dir, Herr.
Du hast dein Volk
Mit dir geführt
Mit dir hindurch das Meer.

Süßer Freund, du blickest mich verwundert an. Lied uit cyclus Frauenliebe und Leben. Componist: Robert Schumann (1810-1856). Tekstdichter: Adelbert von Charnisso (1781-1338).

Süßer Freund, du blickest mich verwundert an,
Kannst es nicht begreifen, wie ich weinen kann;
Laß der feuchten Perlen ungewohnte Zier
Freudig hell erzittern in dem Auge mir.

Wie so bang mein Busen, wie so wonnevoll!
Wüßt' ich nur mit Worten, wie ich's sagen soll;
Komme und birg dein Antlitz hier an meiner Brust,
Will ins Ohr dir flüstern alle meine Lust.

Weißt du nun die Tränen, die ich weinen kann,
Sollst du nicht sie sehen, du geliebter Mann?
Bleib an meinem Herzen, fühle dessen Schlag,
Daß ich fest und fester nur dich drücken mag!

Hier an meinem Bette hat die Wiege Raum,
Wo sie still verberge meinen holden Traum;
Kommen wird der Morgen, wo der Traum erwacht,
Und daraus dein Bildnis mir entgegenlacht.

 

Auf in den Kampf, Torero. Uit opera Carmen, componist: Georges Bizet (1338-1875). Tekstdichter: Ludovic Halévy.

Auf in den Kampf, Torero,
Stolz in der Brust, siegesbewust.
Wenn auch Gefahren drohen, sei wohl bedacht,
Dass ein Aug' dich bewacht
Und süsse Liebe lacht.

 

Halleluja, Stärk und Macht. Kantate Wir danken dir, Gott. Componist: Johann Sebastian Bach (1685-1750).

Halleluja, Stärk und Macht
Sei des Allerhöchsten Namen!
Zion ist noch seine Stadt,
Da er seine Wonung hat,
Da er noch bei unserm Samen
An der Väter Bund gedacht.

 

Der Tod und das Mädchen. Componist: Franz Schubert (...). Tekstdichter: Matthias Claudius.

Das Mädchen:
Vorüber, ach, vorüber!
Geh, wilder Knochenmann!
Ich bin noch jung, geh, Lieber!
Und rühre mich nicht an.

Der Tod:
Gib deine Hand, du schön und zart Gebild!
Bin Freund und komme nicht zu strafen.
Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild,
Sollst sanft in meinen Armen schlafen!

Es war, als hätt' der Himmel die Erde still geküsst. Mondnacht, componist: Robert Schumann (1310-1356). Tekstdichter: Joseph Eichendorff (1733- 1857).

Es war, als hätt' der Himmel,
Die Erde still geküßt,
Daß sie irn Blütenschimmer
Von ihm nur träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

 

Morgen muss ich fort von hier. Volksliedje uit de verzameling Des Knaben Wunderhorn.

Morgen muss ich fort von hier
Und muss Abschied nehmen.
O du allerschönste Zier,
Scheiden das bringt Grämen.
Da ich dich st treu geliebt
Überalle Massen,
Soll ich dich verlassen.

Wenn zwei gute Freunde sind,
Die einander kennen,
Sonn'und Mond bewegen sich
Ehe sie sich trennen.
Noch viel grösser ist der Schmerz,
Wenn ein treu geliebtes Herz
In die Fremde ziehet.

 

Heute nacht oder nie. Lied uit film Lied einer nacht. Componist Mischa Spoliansky (1998-1985). Tekst: Schiffer.

Heute nacht oder nie
Will ich dich fragen, ob du deine Liebe mir gibst?
Heute nacht oder nie
Will ich für dich allein nur singen bis morgen früh.
Nur die melodie:
Heute nacht oder nie!

Seit ich dich einmal gesehen,
ist's um die Ruhe geschehn.
Ich denk' an dich, an dich allein
Denk' ich bei Tag und Nacht!
Seit ich dich einmal gesehn,
Kann ich dir nicht widerstehn,
Ich weiß es gewiß, daß diese Nacht
Uns beide glücklich macht!

Heute Nacht oder nie, etc.
Seit ich dich einmal gesehen,
Ist erst das Leben so schön.
Du gabst mir das Glück, das Glücksgefühl:
Ich bin nicht mehr allein!
Liebling, ich danke es dir.
Ich bitt' dich, trag' es mit mir,
Ich weiß es gewiß, wir beide
Könnten ja so glücklich sein.

Heute Nacht oder nie, etc.
Seit ich dich einmal gesehn,
Möcht' ich's dir heimlich gestehn:
Daß du mir irn Blut, nur du allein,
Jedoch mir fehlt der Mut!
Liebe, die ist ja kein Scherz,
Drum fass' ich heut' mir ein Herz,
Und sage es dir, ich bitt' dich,
Glaub' es mir: Ich bin dir gut!
Heute Nacht oder nie, etc.

Freude, schöner Götterfunken. Laatste deel 9e symfonie, componist: Ludwig van Beethoven (1770-1327). Dichter: Friedrich von Schiller (1759-1305).

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium!
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum!
Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Wem der grosse Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
 Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund.

O je, o je wie rührt mir das. Ensemble uit de operette Die Fledermaus. Componist: Johann Strauss (1325-1399). Tekst: Carl Haffner en Richard Genée.

O je, o je wie rührt mir das
O je, o je, o je, o je, etc.

 

 

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